Auch in Zeiten des Internets mit seiner unendlichen Auswahl an pornographischen und erotischen Inhalten sowie Sexbilder und Videos kann sich am Zeitungskiosk ein Phänomen durchaus behaupten – das Männerheft. Das Angebot an Zeitschriften, die Männer interessieren ist groß und reicht vom klassischen Tittenheft bis zum Bondage Magazin. Die Tittenhefte waren dabei zuerst da – schon seit Jahren zeigen sie Frauen und vorrangig Brüste, Brüste, Brüste. Zunächst noch Natur pur dominieren mittlerweile Titten aus Silikon oder anderen Füllmaterialien. Einige Magazine haben sich sogar auf künstliche Super-Titten in Mega-Größe spezialisiert während andere für den Fortbestand der natürlichen Weiblichkeit eintreten und ausschließlich die Tittenstute ohne Silikon ablichten. Neben dem Klassiker Busen weiß zudem das weibliche Hinterteil zu faszinieren – auch ein Trend, der irgendwie aus den USA zu uns herüber schwappte. Große und kleine Ärsche sind in aller Munde und bevölkern mittlerweile ihre eigenen, ihnen gewidmeten Magazine und Zeitschriften. Weiterhin findet man(n) auch Magazine, die sich auf komplett rasierte Weiber spezialisiert haben wobei die Zotteln auf dem Kopf natürlich dran bleiben! Die Komplett-Rasur, ebenfalls eine Erfindung der Amerikaner. Die Gegenbewegung am Zeitungskiosk steht hingegen auf die urige, animalische Behaarung bei der holden Weiblichkeit und die Models lassen den Naturbewuchs gern sprießen. Auch für alle Liebhaber des Außergewöhnlichen gibt es zudem etwas am Erotikcorner des Magazinhandels – Fesselspiele und SM seien hier genannt. Egal ob Sklave oder Dom, auch der geneigte BDSM-Fan wird mit Zeitschriften vollkommen zufrieden gestellt. Und welchen Vorteil haben nun die Hefte gegenüber dem Internet? Man(n) kann sie mit ins Bett nehmen. Der versierte Leser versteht.